Betrieblicher Pflegelotse

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46 Studenten

Ausgangspunkt:

Eine Pflegebedürftigkeit kann manchmal plötzlich und überraschend eintreten und auch jüngere Menschen betreffen (zum Beispiel nach einem Schlaganfall oder einem Autounfall). Im Zuge des demographischen Wandels betrifft das Thema Pflege vor allem die älter werdende Generation und in erster Linie die Personengruppe vor dem Renteneintrittsalter. In diesem Zusammenhang spielt auch das Thema Demenz, gesetzliche Betreuung und Palliativpflege eine wichtige Rolle in der Fortbildung. Fast jeder zehnte Beschäftigte hat in Deutschland eine pflegerische Verantwortung für Eltern, Partner/Partnerin oder Kindern. Mehr als zwei Drittel der Pflegebedürftigen in Deutschland werden zu Hause versorgt und in neun von zehn dieser Fälle werden sie von Angehörigen gepflegt. Die psychische Belastung für pflegende Angehörige führt zu einer extremen Belastung Situation die sich in 44 % der Fälle in Form einer psychischen Erkrankung auswirkt.

Kurzbeschreibung:

Der betriebliche Pflegelotse dient als erster Ansprechpartner innerhalb von Unternehmen für die Mitarbeiter, die zu Hause jemanden pflegen oder privat mit dem Thema Pflegebedürftigkeit konfrontiert sind. Im Bedarfsfall kann der Betriebspflegelotse die Beschäftigten unterstützen passende Ansprechpartner in einem Netzwerk vor Ort zu finden. Er gibt Informationen über rechtliche und gesetzliche Rahmenbedingungen, und vermittelt einen Überblick über Entlastungsangebote und Leistungen der Pflegeversicherung. Dabei übernimmt der betriebliche Pflegelotse eine Vermittlungsfunktion zu den Beratungsstellen und Pflegekassen.
Ziel ist es, einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf für die Beschäftigten zu leisten. Im Sinne eines familienfreundlichen Unternehmens wird das Profil eines modernen und sozial verantwortlichen Unternehmens sinnvoll ergänzt. Pflegende Angehörige werden entlastet, indem Informationen leichter zugänglich gemacht werden und in dem ein kompetenter Ansprechpartner vor Ort verfügbar ist. Durch die Information über Entlastungsangebote sollen Fehltage durch die Belastung und der Wahrscheinlichkeit einer psychischen Erkrankung der pflegenden Angehörigen reduziert werden. Die Mitarbeiterzufriedenheit soll gesteigert werden und es wird ein Beitrag zum betrieblichen Gesundheitsmanagement geleistet.

Inhalte der Fortbildung sind:

Die Inhalte der Fortbildung sind so konzipiert, dass der Betriebspflegelotse einen umfangreichen Überblick über verschiedene Möglichkeiten zur Entlastung pflegender Angehöriger bekommt und zu den einzelnen Stellen als „Lotse“ weitervermitteln kann. Es ist nicht Ziel der Fortbildung, eine professionelle Pflegeberatung zu ersetzen, sondern soll dazu dienen eine Orientierungshilfe zu bieten.

• Pflegebedürftige Angehörige als soziale Gruppe
• Rolle des Betriebspflegelotsen im Unternehmen
• Leistungen der Pflegeversicherung, Antragstellung und MDK- Begutachtung
• ambulante Pflege, Tages-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege
• stationäre Pflege und Qualitätsprüfung
• gesetzliche Regelungen im Betrieb (Pflegezeitgesetz und Familienpflegezeitgesetz)
• Entlastungsangebote für pflegende Angehörige
• Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen vor Ort
• Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und gesetzliche Betreuung
• Wohnumfeld verbessernden Maßnahmen
• Demenz (Arten, Entstehung, Verlauf), besondere Belastung für pflegende Angehörige, Umgang und Kommunikation, Therapieansätze
• Palliativpflege und Hospiz,
• Möglichkeiten der Umgang mit Trauer,
• Selbstfürsorge und Achtsamkeit für pflegende Angehörige

Das Seminar endet mit einem Webinar, bei dem die Teilnehmer die Möglicheit bekommen, individuelle Fragen zu stellen oder Problemfälle aus der Praxis zu erörtern. Mit der Teilnahme am Webinar erhalten Sie die Berechtigung für ein Zertifikat zum Dmenez-Partner der deutschen Alzheimergesellschaft. Das Online-Seminar geht 90 Minuten und die Grundlagen über Demenz werden wiederholt.

  • 1. Pflegebedürftige Angehörige als soziale Gruppe
    In dieser Sektion gibt es keine Artikel
  • 2. Rolle des Betriebspflegelotsen im Unternehmen
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  • 3. Leistungen der Pflegeversicherung, Antragstellung und MDK- Begutachtung
    In dieser Sektion gibt es keine Artikel
  • 4. Ambulante Pflege, Tages-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege
    In dieser Sektion gibt es keine Artikel
  • 5. Stationäre Pflege und Qualitätsprüfung
    In dieser Sektion gibt es keine Artikel
  • 6. Gesetzliche Regelungen im Betrieb (Pflegezeitgesetz und Familienpflegezeitgesetz)
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  • 7. Entlastungsangebote für pflegende Angehörige
    In dieser Sektion gibt es keine Artikel
  • 8. Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen vor Ort
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  • 9. Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und gesetzliche Betreuung
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  • 10. Wohnumfeld verbessernden Maßnahmen
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  • 11. Demenz
  • 12. Palliativpflege und Hospiz
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  • 13. Möglichkeiten der Umgang mit Trauer
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  • 14. Selbstfürsorge und Achtsamkeit für pflegende Angehörige
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  • 15. Webinar und Abschluss
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Dozent

Admin bar avatar Stephan Förster

Ich bin bei OPA. weil ich gerne Spaß am lernen habe und weil ich es wichtig finde, für die älteren Menschen da zu sein, wenn Sie uns brauchen.

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